WIR BÜRGER Völklingen fordern einen Jugendbeirat!

„Die Menschen, insbesondere die jüngeren Menschen, sind politikverdrossen.“
So hört man in allen Bereichen der Gesellschaft. Um dem entgegenzuwirken haben WIR BÜRGER Völklingen im Ausschuss für Kinder, Jugend und Soziales die Einrichtung eines Jugendbeirates gefordert.

Eine sich ständig wandelnde Gesellschaft erfordert es, besonders im Hinblick auf demographische Veränderungen, auch Jugendliche und junge Erwachsene stärker an der politischen Willensbildung zu beteiligen und ihnen die Möglichkeit einzuräumen, ihre Interessen auf örtlicher Ebene zu vertreten.
Unter Würdigung dieser Überlegungen entwickelten WIR BÜRGER Völklingen die Idee und Initiative einen Jugendbeirat ins Leben zu rufen.

Junge Menschen sind als gleichberechtigter Teil unserer Gesellschaft anzusehen und haben daher auch das Recht auf politische Vertretung, auch dann, wenn sie aufgrund ihres Alters noch nicht wahlberechtigt sind.

Idealerweise können in einem Jugendbeirat gegenüber der Öffentlichkeit die Interessen und Belange der Jüngeren wahrgenommen werden, woraus Impulse zur weiteren Verbesserungen der Lebensverhältnisse der Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Völklingen kreiert und entwickelt werden können.

Wir hoffen, dass unsere politischen Mitstreiter uns in dieser Sache unterstützen.
Denn die Zukunft liegt in den Händen der jungen Menschen!

Stefan Peter

Stadtrat

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Besichtigung des Betriebsgeländes von Amazon

Am 13.September 2020 fand eine Betriebsbesichtigung bei dem neuen Verteilzentrum Amazon in Völklingen Wehrden statt. Diese nachbarschaftliche Einladung haben natürlich einige der Stadtratsmitglieder von WIR BÜRGER Völklingen wahrgenommen.

Zunächst wurde uns das Hygienekonzept des gesamten Betriebes vorgestellt. Hierzu kann man nur sagen, dass die Hygienevorschriften sehr durchdacht und vorbildlich umgesetzt wurden.

Die Geschäftsleitung des Verteilzentrums stand während einer Präsentation Rede und Antwort. Kritische Fragen zum Standortkonzept wurden beantwortet und ausdiskutiert. Ein großer Kritikpunkt war und ist das Thema Leiharbeit. Auch hierzu wurde uns Auskunft gegeben:
Der Betrieb startet zunächst mit 40 Festangestellten. Darüber hinaus beschäftigte Leiharbeiter haben alle die Möglichkeit, in der Folgezeit in ein Arbeitsverhältnis bei Amazon übernommen zu werden. Hier ist natürlich maßgebend wie sich der Standort entwickelt und wie sich die Mitarbeiter bewähren.
Wichtig für uns ist dabei, dass die direkt von Amazon angestellten Mitarbeiter nach Tariflohn bezahlt werden.

Weiterhin wurde uns das Verteilkonzept von der Anlieferung bis zur Auslieferung sehr anschaulich dargestellt. Die meisten internen Arbeiten werden in der neu erstellten Halle während Nachtschichten erbracht.

Die Geschäftsleitung des Verteilzentrums von Amazon hofft auf ein gemeinsames Miteinander in Völklingen und hat zugesagt, sich auch um zukünftig aufkommende Fragen bzw. Anfragen aus der Nachbarschaft zu kümmern.

Wir werden die weitere Entwicklung im Blick behalten und natürlich darüber informieren.

Wir wünschen dem neuen Unternehmen einen guten Start am 16. September und viel Erfolg im laufenden Betrieb.

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Besuch des EZV Betriebsgeländes

Im Rahmen der Aktion “Ortsrat vor Ort” , traf sich der Ortsrat am Mittwoch den 09.09.2020 um 16 Uhr auf dem Betriebsgelände des EZV am Hammergraben.

Herr Lang (Geschäftsführer EZV) und Herr Hoffmann (Fachbereichsleiter öffentliche Einrichtungen) gaben eine allgemeine Übersicht über die Aufgaben, wobei Herr Hoffmann immer wieder betonte, dass ihm Personal fehle.

In Völklingen herrscht ein hohes Aufkommen von „wildem Müll“, der beseitigt werden muss, wobei es hierbei aber an ausreichenden Arbeitskräften mangelt.

Ebenfalls betonte Herr Hoffmann, dass er bereits bei der Stadtverwaltung einen Antrag auf Personal gestellt hatte. In diesem Zusammenhang wies er auf die fehlenden Straßenmakierungen hin. „Mit zwei Mann mehr Personal und einem neuen Fahrzeug ist dies zu bewältigen“.

Zur Info: WIR BÜRGER Völklingen haben schon mehrfach die fehlenden Straßenmakierungen reklamiert.

Es gab Fragen aus dem Ortsrat bezüglich des Müllaufkommens. Die hier von Herr Lang angegebenen Massen waren erschreckend. Es gibt drei Container, die fast täglich voll sind.

Zu dem Zustand der Gebäude:

Man sah den Gebäuden an, dass diese entweder umfangreich saniert werden müssen oder aber, so schon bei der Verwaltung vorgeschlagen, ein Neubau einer gemeinsamen Betriebsstätte mit Großrosseln erfolgen muss, was auch aus energetischen Gesichtspunkten, sowie im Hinblick auf die Nutzung von Synergieeffekten durch die Zusammenlegung sinnvoll wäre.

Nach Abschluss der Diskussion gab es einen Rundgang durch das Betriebsgelände. Zur Sitzung kam man dann im Vereinsheim der Marchingband auf dem Gelände des ehemaligen Tennisclub Geislautern zusammen.

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