Stephan Tautz ist neuer Ortsvorsteher des Gemeindebezirkes Völklingen

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In der heutigen konstituierenden Sitzung des Ortsrates Völklingen wurde Stephan Tautz mit der absoluten Mehrheit von 13 Stimmen zu 6 Stimmen (für den Mitbewerber) gewählt.

Nachdem der Mitbewerber um dieses Amt mit persönlichen Angriffen zu punkten versuchte, konterte dies unser Kandidat auf die gewohnt sachliche und förmlich korrekte Art und Weise. Selten hat sich ein Mitbewerber um ein solches Amt so sehr selbst geschadet wie Uwe Steffen (CDU). Zum stellvertretenden Ortsvorsteher wurde Erik Welsch (SPD) gewählt.

Wir wünschen Stephan Tautz und dem gesamten Ortsrat für die kommenden Jahre viel Erfolg bei den anstehenden Herausforderungen.

Konstituierende Sitzung des Ortsrates Völklingen

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Am Mittwoch den 14.08. beginnt um 17:00 Uhr die konstituierende Sitzung des Völklinger Ortsrates im Neuen Rathaus (Großer Saal). Unsere Vertreter*in Dorothee Metzinger-Leick, Frank Ames, Sükrü Karagac, Alexander Fuest, Frank Ecker und Stephan Tautz hoffen auf eine zahlreiche Teilnahme Völklinger Bürger.

In dieser Sitzung wird auch der Ortsvorsteher für den Ortsrat Völklingen gewählt und Stephan Tautz wird sich um dieses Amt bewerben. Nachdem unsere Bürger bei der Kommunalwahl ein eindeutiges Statement (28% Stimmenanteil für WIR BÜRGER im Ortsrat) abgegeben haben, hofft er hierbei auf eine breite Unterstützung der Vertreter*innen aller Parteien/Vereinigungen in diesem Gremium. Stephan Tautz möchte mit seinen Mitstreitern*innen die Wertigkeit und Stellung des Ortsrates Völklingen verbessern und die Kooperation mit dem Stadtrat in den für uns alle so wichtigen Themen vorantreiben.

Gefragt sind der Wille und der Mut zu Veränderungen

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Die Nachrichten und Berichterstattungen zu den Themen Klimawandel, Wirtschaft und Flüchtlingsproblematik können wir alle täglich verfolgen und lassen den verantwortungsvollen Menschen nachdenklich zurück.

Was kann ich tun, was können wir in unserer Stadt tun und was ist überregional erforderlich um mit den Veränderungen leben zu können und eine beschleunigte Verschlimmerung der unterschiedlichen Punkte zu verhindern?

Die Ausrede „Wir haben da keinen Einfluss“ basiert auf dem Grundmuster der Verdrängung unter dem Aspekt das Unangenehme für sich selbst zu Lebzeiten zu verhindern oder zu ignorieren. Unseren Kindern und Enkeln geben wir damit nicht nur kein gutes Beispiel, wir sorgen ganz im Gegenteil für eine Blütezeit des Egoismus. Statt gemeinschaftlich an Problemen zu arbeiten, fordert fast jeder für sich den Anspruch auf alleinige Deutungshoheit ein.

Überregional oder Weltweit kann man die Ausrichtung eher grob beeinflussen, indem wir zum Beispiel:

  • die Abholzung des Regenwaldes stoppen,
  • Alternativen zur monokulturellen Landwirtschaft und Massentierhaltung schaffen,
  • der Industrie Anreize zu klimafreundlichen Investitionen geben,
  • unnötige Flüge strikt aus der Angebotsvielfalt streichen,
  • unseren individuellen Konsum an die längst laufenden Veränderungen anpassen und
  • den Menschen die sich auf der Flucht befinden eine Unterkunft anbieten und in den Ländern ihrer Herkunft dazu beitragen, ihnen eine Rückkehr und ein lebenswertes Dasein zu ermöglichen.

Was hat dies alles mit Völklingen zu tun?

Ohne Zweifel existiert bei uns kein Regenwald – damit wäre allerdings der einzige nicht zutreffende Punkt bereits abgehakt. Insgesamt gibt es auch für Völklingen die Chance, durch kommunalpolitische Weichenstellungen und landespolitische Einflussnahme die Dinge auf einen neuen, besseren Weg zu bringen.

Die zukünftige Gestaltung der Innenstadt – sowohl baulich als auch verkehrstechnisch – sollte die bekannten Aspekte berücksichtigen. Ausreichende Grünflächen, Vorfahrt für Fußgänger im Innenstadtbereich und in Wohngebieten, sozialen Wohnraum schaffen und mit unseren zugewanderten Mitbürgern die Gemeinsamkeit suchen und fördern. Unsere Schulen so auszustatten, dass sie ihrer Aufgabe gerecht werden und den Kindern, Jugendlichen und Lehrern einen angemessenen Rahmen bieten. Der ÖPNV darf nicht unter rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet werden – sondern viel mehr unter gesellschaftlich/sozialpolitischer Verantwortung. Menschen die sich wohl fühlen und regionale Angebote gerne nutzen, müssen in Zukunft die Norm werden. Die Versorgung die dies ermöglicht, muss geschaffen werden.

Leider befinden wir uns schon lange auf dem “Egoismus-Trip”, weshalb es schwierig wird, den heute lebenden Bürgern dieses erforderliche Stück Eigenverantwortung abzuverlangen und dies auch zu kontrollieren. Daher muss der Staat auf die Einhaltung von Regeln achten und auch Maßnahmen ergreifen, die eine Zurechtweisung jener nach sich zieht, die ihren Egoismus ungebremst fortsetzen wollen. Wenn wir ehrlich zu uns selbst wären dann wüssten wir, dass diese Dinge früher oder später, teilweise oder in abgeänderter Form, kommen werden – aber besser wäre früher, weil keiner wirklich mit den Konsequenzen des “Nichttuns” leben möchte!

Keine Unterstützung für eine zukunftsorientierte Verkehrsplanung

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Leider werden die Reaktivierungsvorschläge für den regionalen Schienenverkehr, mit dem Hinweis auf hohe Kosten, auch auf Landesebene nicht unterstützt. Offensichtlich ist auch unsere Landesregierung nicht bereit, sich auf unabwendbare Entwicklungen und sinnvolle Maßnahmen einzulassen.

Unser Vorschlag beinhaltet die Verknüpfung der Strecke Rosseltal mit der Saarbahn. Geislautern und andere Ortsteile wie Fürstenhausen, Fenne, Klarenthal, Gersweiler usw… wären dadurch mit Sicherheit entlastet und die ständigen Staus auf der A620 würden mit hoher Wahrscheinlichkeit reduziert werden. Wirtschaftlichkeit ist mit Sicherheit ein wesentlicher Aspekt, aber scheinbar steht die Belastung der Umwelt durch den derzeitigen Durchgangsverkehr im Hintergrund. Hier finden auch die Aktionen von “Fridays for Future” kein Gehör! Des Weiteren hat Frau Rehlinger kürzlich angekündigt den ÖPNV im Saarland neu zu gestalten und dafür Geld bereit zu stellen – es wird Zeit den Worten auch Taten folgen zu lassen.