WIR BÜRGER: Biomassezentrum alternativlos gut

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Transporte nach/von Velsen nur über Autobahn A 620  (Auf-/Abfahrt Klarenthal/Raffineriestraße)

In der ersten Aufregung um die neue Standortfestlegung des EVS-Biomassezentrums für Velsen stellen WIR BÜRGER fest:

  1. Grundsätzlich ist die lang fällige eigene Verwertung des Biogutes, also des Biomülles (rd. 55000 to p.a.) im Saarland unumstritten.
  2. Bei der Verwertung handelt es sich nur um den anfallenden saarländischen Biomülles, dem für die bessere Vergärung gewisse Anteile von Grünschnitt hinzugefügt werden. Diese geringen Grünschnittmengen rekrutiert  man aus den nahegelegenen Umkreis-Kommunen.
  3. Hinsichtlich der Anlieferung und Rückfahrten gehen WIR BÜRGER davon aus, dass – wie im Fall des verworfenen Standortes Ensdorf – mittels Auflagen an die Biogut/Grüngut-Transporteure festgelegt wird, dass das Hin und Zurück exklusiv  über die Autobahn A 620 Klarenthal/Raffineriestraße erfolgt.
  4. Die Weichen dazu können bis 2023/24 in Ruhe ggfls. mit dem Landesamt für Straßenwesen gestellt werden.

Redaktionsteam WIR BÜRGER:  Stephan Tautz 06898/297000 / Werner Schmitt 06898/28484 (Umweltpolitischer Sprecher)

Völklingen den 25.8.19

3. Zwischenbericht zur Befragung Verkehr und Sicherheit

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Seit unserem Bürgertreff am 17.01.2019 führen wir kontinuierlich Befragungen zum Verkehrsentwicklungsplan und den darin enthaltenen Eckpunkten bei der Bevölkerung durch. Dadurch möchten wir einen Überblick über die von den Bürgern als wichtig eingestuften Maßnahmen erhalten. Wir werden regelmäßig zum Stand der Befragungen berichten:

  • Ein hoher Anteil (55%) befürwortet eine Verkehrsberuhigung, die sowohl die untere Poststraße wie auch die Rathausstraße umfasst. Die kleine Lösung (nur untere Poststraße) befürworten weitere 35%. Insgesamt ergibt sich eine Quote von 90% für eine erweiterte Fußgängerzone im Innenstadtdreieck. Dabei erwarten die Völklinger auch die Einrichtung kostengünstiger oder kostenloser Parkplätze im Randbereich der Innenstadt und die Überarbeitung des Preistableaus für das City-Parkhaus. Die Einrichtung einer kulturellen Freundschaftsmeile im Bereich der unteren Poststraße (ab Ecke Bismarckstraße) befürworten derzeit 77% der Befragten.
  • Insgesamt 85% der Befragten sprechen sich für die flächendeckende Umsetzung von Tempo-30-Zonen in reinen Wohngebieten aus. Auf Hauptstraßen soll dies lediglich an neuralgischen Punkten (Schulen, Kindergärten, Ortszentren) und auf Basis von Kernzeiten geschehen.
  • Die Verkehrsführungen im Karolinger Kreisel (74%) sollte geprüft werden.
  • Eine strengere Kontrolle des ruhenden und fließenden Verkehrs fordern 82% der Befragten – mit entsprechenden Maßnahmen bei Verstößen.
  • Den Ausbau des ÖPNV und die Überarbeitung der Preisstruktur (Vergünstigungen für Schüler, Pendler und Senioren) fänden 67% der befragten Völklinger gut.
  • Der Übergang vom Weltkulturerbe zur Innenstadt muss modernisiert und optisch aufbereitet werden. Dies erwarten 79%. Dabei sollte auch der Bahnhofsplatz als “Tor zur Stadt” (Uni Kaiserslautern) attraktiver gestaltet werden.
  • Und nicht zuletzt meinen 74% der Befragten, dass diese ganzen Maßnahmen nur dann greifen, wenn deren Umsetzung von einem überarbeiteten Sicherheitskonzept begleitet wird. Dazu gehören beispielsweise eine stärkere Fußstreife und Videoüberwachung, welche den Wohlfühlfaktor in der Innenstadt massiv anheben.
  • Weiter genannt wurden in Verbindung mit dem ÖPNV die regelmäßige Busfrequenz im direkten Innenstadtbereich, sowie eine Einbahnregelung auf dem Marktplatz.

Keine Unterstützung für eine zukunftsorientierte Verkehrsplanung

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Leider werden die Reaktivierungsvorschläge für den regionalen Schienenverkehr, mit dem Hinweis auf hohe Kosten, auch auf Landesebene nicht unterstützt. Offensichtlich ist auch unsere Landesregierung nicht bereit, sich auf unabwendbare Entwicklungen und sinnvolle Maßnahmen einzulassen.

Unser Vorschlag beinhaltet die Verknüpfung der Strecke Rosseltal mit der Saarbahn. Geislautern und andere Ortsteile wie Fürstenhausen, Fenne, Klarenthal, Gersweiler usw… wären dadurch mit Sicherheit entlastet und die ständigen Staus auf der A620 würden mit hoher Wahrscheinlichkeit reduziert werden. Wirtschaftlichkeit ist mit Sicherheit ein wesentlicher Aspekt, aber scheinbar steht die Belastung der Umwelt durch den derzeitigen Durchgangsverkehr im Hintergrund. Hier finden auch die Aktionen von “Fridays for Future” kein Gehör! Des Weiteren hat Frau Rehlinger kürzlich angekündigt den ÖPNV im Saarland neu zu gestalten und dafür Geld bereit zu stellen – es wird Zeit den Worten auch Taten folgen zu lassen.

2. Zwischenbericht zur Befragung Verkehr und Sicherheit

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Seit unserem Bürgertreff am 17.01.2019 führen wir kontinuierlich Befragungen zum Verkehrsentwicklungsplan und den darin enthaltenen Eckpunkten bei der Bevölkerung durch. Dadurch möchten wir einen Überblick über die von den Bürgern als wichtig eingestuften Maßnahmen erhalten. Wir werden auch über die Wahlen hinaus regelmäßig zum Stand der Befragungen berichten:

  • Ein hoher Anteil (59%) befürwortet eine Verkehrsberuhigung, die sowohl die untere Poststraße wie auch die Rathausstraße umfasst. Die kleine Lösung (nur untere Poststraße) befürworten weitere 34%. Insgesamt ergibt sich eine Quote von 93% für eine erweiterte Fußgängerzone im Innenstadtdreieck. Dabei erwarten die Völklinger auch die Einrichtung kostengünstiger oder kostenloser Parkplätze im Randbereich der Innenstadt und die Überarbeitung des Preistableaus für das City-Parkhaus. Die Einrichtung einer kulturellen Freundschaftsmeile befürworten derzeit 81% der Befragten.
  • Insgesamt 85% der Befragten sprechen sich für die flächendeckende Umsetzung von Tempo-30-Zonen in reinen Wohngebieten aus. Auf Hauptstraßen soll dies lediglich an neuralgischen Punkten (Schulen, Kindergärten, Ortszentren) und auf Basis von Kernzeiten geschehen.
  • Die Verkehrsführungen im Karolinger Kreisel (77%) und im Innenstadtbereich (70%) sollten im Zuge der Verkehrsberuhigung überdacht werden.
  • Eine strengere Kontrolle des ruhenden und fließenden Verkehrs fordern 83% der Befragten – mit entsprechenden Maßnahmen bei Verstößen.
  • Den Ausbau des ÖPNV und die Überarbeitung der Preisstruktur (Vergünstigungen für Schüler, Pendler und Senioren) fänden 63% der befragten Völklinger gut.
  • Der Übergang vom Weltkulturerbe zur Innenstadt muss modernisiert und optisch aufbereitet werden. Dies erwarten 74%. Dabei sollte auch der Bahnhofsplatz als “Tor zur Stadt” (Uni Kaiserslautern) attraktiver gestaltet werden.
  • Und nicht zuletzt meinen 72% der Befragten, dass diese ganzen Maßnahmen nur dann greifen, wenn deren Umsetzung von einem überarbeiteten Sicherheitskonzept begleitet wird. Dazu gehören beispielsweise eine stärkere Fußstreife und Videoüberwachung, welche den Wohlfühlfaktor in der Innenstadt massiv anheben.

Die Auswertung unserer Befragungen wird regelmäßig aktualisiert!