WIR BÜRGER: Biomassezentrum alternativlos gut

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Transporte nach/von Velsen nur über Autobahn A 620  (Auf-/Abfahrt Klarenthal/Raffineriestraße)

In der ersten Aufregung um die neue Standortfestlegung des EVS-Biomassezentrums für Velsen stellen WIR BÜRGER fest:

  1. Grundsätzlich ist die lang fällige eigene Verwertung des Biogutes, also des Biomülles (rd. 55000 to p.a.) im Saarland unumstritten.
  2. Bei der Verwertung handelt es sich nur um den anfallenden saarländischen Biomülles, dem für die bessere Vergärung gewisse Anteile von Grünschnitt hinzugefügt werden. Diese geringen Grünschnittmengen rekrutiert  man aus den nahegelegenen Umkreis-Kommunen.
  3. Hinsichtlich der Anlieferung und Rückfahrten gehen WIR BÜRGER davon aus, dass – wie im Fall des verworfenen Standortes Ensdorf – mittels Auflagen an die Biogut/Grüngut-Transporteure festgelegt wird, dass das Hin und Zurück exklusiv  über die Autobahn A 620 Klarenthal/Raffineriestraße erfolgt.
  4. Die Weichen dazu können bis 2023/24 in Ruhe ggfls. mit dem Landesamt für Straßenwesen gestellt werden.

Redaktionsteam WIR BÜRGER:  Stephan Tautz 06898/297000 / Werner Schmitt 06898/28484 (Umweltpolitischer Sprecher)

Völklingen den 25.8.19

Eckpunkte des Arbeitskreises Natur & Umwelt

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  • Wir möchten ein Leben in Übereinstimmung mit der Natur trotz der industriellen Prägung der Stadt Völklingen.Wir sehen uns als Teil der Natur und möchten sie deshalb auch schützen und pflegen. Unsere Wirtschaft und unser Verhalten müssen dabei mit unserem Lebensraum und unserer Ökologie im Einklang stehen. Denn die Natur zu schützen dient letztendlich auch unserer eigenen Gesundheit. Wir Bürger müssen dies wieder anerkennen, würdigen und leben.
  • Hinwirkung auf einen Klimaschutzplan auf Ebene des Regionalverbandes oder Landes
  • Wir möchten saubere Luft zum Atmen, sauberes Wasser und eine reiche Pflanzen- und Tierwelt erhalten. Dazu sind Bestandsaufnahmen hinsichtlich Stickoxiden, Treibhausgasen, Feinstaub und Mikroplastiken sowie der Trink- und Fließwasserqualität im Raum Völklingen notwendig. Die Bürger, die Industrie, die Landwirtschaft und das Verkehrswesen sind dabei zur Leistung ihrer eigenen Beiträge zur Reduktion der Schadstoffbelastung aufgefordert. Wirtschaftliches Betreiben muss mehr denn je wieder in Einklang mit der Natur erfolgen.
  • Festigung, Pflege und Ausbau von Naturschutzgebieten und die Rückgewinnung verlorengegangen Terrains sollen gefördert werden. Dazu können das Ausweisen so genannter “Natura 2000”- Gebiete und eine Biodiversitätsstrategie für den Warndt-Bereich beitragen. In Verbindung mit einer touristischen „Vermarktung“ – neben Weltkulturerbe und Bergbauerbe – können diese Naturräume zum dauerhaften Aufenthalt in unserer Region einladen.
  • Den Naturschutzbeauftragten soll ein vorrangiger lokaler Stellenwert eingeräumt werden. Außerdem sollen sie ernsthaft bei der Pflege und der Erneuerung der Naturräume unterstützt werden.
  • Die starke Verkehrsverdichtung muss reduziert werden. Dazu sollen im regionalen Konzept dauerhaft die öffentlichen Verkehrsmittel bevorzugt werden. Aus dem Verkehrsentwicklungsplan und der lokalen Situation muss ein entsprechendes Mobilitätskonzept abgeleitet werden.
  • Durch ein verbessertes Management von Leerflächen soll der unnötige Verbrauch von naturbelassenem Boden durch Straßenbau, Gewerbe- und Siedlungsflächen vermieden werden.
  • Evaluierung der städtischen Forstwirtschaft grundsätzlich und unter Gesichtspunkten der Weiterentwicklung.